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Ticketkauf für Waterbom Bali: Das System hinter den Preisen

Waterbom Bali öffnet täglich um 09:00 Uhr und schließt um 18:00 Uhr. Dazwischen liegen neun Stunden Parkbetrieb — und ein Tarifsystem, das nicht nur zwischen Kindern und Erwachsenen unterscheidet…

Jens Kröger·Aktualisiert: 21. August 2026·14 Min. Lesezeit

Ticketkauf für Waterbom Bali: Das System hinter den Preisen

Waterbom Bali öffnet täglich um 09:00 Uhr und schließt um 18:00 Uhr. Dazwischen liegen neun Stunden Parkbetrieb — und ein Tarifsystem, das nicht nur zwischen Kindern und Erwachsenen unterscheidet, sondern auch zwischen internationalen und inländischen Besuchern sowie zwischen Einzel- und Gruppentickets. Wer einfach am Eingang das erstbeste Ticket kauft, hat deshalb nicht unbedingt die Variante gewählt, die zur eigenen Reisegruppe oder zum geplanten Parktag passt.

Tickets und Preise

Waterbom Bali

Bali

4,8/5 · 943 BewertungenPreise geprüft am 15. August 2026

Offizielle Kasse und Online-Kauf

Waterbom Bali — An der Kasse

Preise in Landeswährung
Erwachsene310000 IDR
Kind210000 IDR

Offizielle Website

Preise sind Richtwerte: den endgültigen Tarif und freie Termine zeigt die Partnerseite.Buchung über unseren Partner GetYourGuide

Die entscheidende Frage lautet nicht nur: Wie viel kostet der Eintritt? Sie lautet auch: Welcher Tarif gilt für die eigene Person, welche Leistungen sind bereits enthalten und welche Aktivitäten werden im Park separat berechnet? Dazu kommt das bargeldlose Bezahlsystem mit Armband und Guthaben. Es ist im Alltag unkompliziert, wirkt beim ersten Besuch aber weniger selbstverständlich als ein gewöhnliches Eintrittsticket.

Wer Tickets für Waterbom Bali kaufen möchte, sollte diese Ebenen getrennt betrachten. Der Eintritt regelt den Zugang zum Park, ein Paket kann den Preis pro Person verändern, und Zusatzleistungen laufen über ein eigenes Guthaben. Erst aus diesen drei Bausteinen ergibt sich der tatsächliche Tagespreis.

Tarifgruppen: Wer zahlt was?

Waterbom Bali unterscheidet beim Eintritt nach Altersgruppen. Für Kinder unter zwei Jahren ist der Eintritt kostenlos. Welche organisatorischen Schritte dafür am Eingang erforderlich sind, sollte man anhand der aktuellen Buchungsbedingungen beziehungsweise direkt beim Park prüfen; aus dem kostenlosen Eintritt folgt nicht automatisch, dass keinerlei Nachweis oder Registrierung nötig ist.

Für Kinder zwischen zwei und elf Jahren gilt ein reduzierter Kindertarif. Ab dem zwölften Lebensjahr wird der Erwachsenentarif angesetzt. Diese Altersgrenzen sind für die Buchung wichtiger als das äußere Erscheinungsbild eines Kindes: Maßgeblich ist die vom Park festgelegte Kategorie, nicht die Einschätzung an der Kasse.

AltersgruppeTarifliche EinordnungWorauf bei der Buchung zu achten ist
Unter zwei JahreKostenloser EintrittDie konkreten Einlassformalitäten vorab prüfen
Zwei bis elf JahreKindertarifAlter und Ticketkategorie korrekt angeben
Ab zwölf JahreErwachsenentarifBei Gruppenpaketen die Personenzahl und Alterszuordnung beachten

Die Altersstaffelung ist von der zweiten großen Unterscheidung getrennt: dem Aufenthaltsstatus. Waterbom Bali arbeitet mit einer internationalen und einer Domestic-Preisschiene. Die internationale Schiene ist für Besucher ohne indonesischen Ausweis vorgesehen. Der Domestic-Tarif richtet sich an Personen, die einen KTP oder einen KITAS besitzen.

Das ist für Reisende mit längerem Aufenthalt auf Bali relevant. Ein deutscher Staatsbürger, der auf der Insel lebt, wird nicht allein durch seinen Wohnort automatisch zum Domestic-Besucher. Entscheidend ist, ob er die geforderten Dokumente vorlegen kann. Wer den günstigeren Tarif nutzen möchte, sollte den gültigen KTP oder KITAS deshalb griffbereit haben und nicht erst am Eingang klären, ob eine digitale Kopie akzeptiert wird.

Der Tarif richtet sich nicht danach, wo man gerade Urlaub macht, sondern danach, welche Berechtigung man beim Einlass nachweisen kann.

Eine pauschale Übertragung auf die gesamte Reisegruppe ist ebenfalls riskant. Wenn in einer Familie oder Freundesgruppe unterschiedliche Nachweise vorliegen, kann die Buchung nicht zwangsläufig für alle nach derselben Tarifschiene erfolgen. Vor dem Kauf sollte man daher jede Person einzeln der richtigen Kategorie zuordnen. Das klingt nach einem kleinen Detail, verhindert aber Korrekturen am Eingang und eine unnötige Diskussion über den Preis.

Single Day Pass, Duo und Four Pack

Neben dem Alter und dem Aufenthaltsstatus bestimmt die Gruppengröße die dritte wichtige Ebene der Preisstruktur. Waterbom Bali bietet einen Single Day Pass für eine Person sowie Pakete für zwei oder mehrere Besucher an. Die Namen der Pakete geben dabei bereits einen Hinweis auf ihre Logik: Beim Duo Pass werden zwei Personen gemeinsam gebucht, beim Four Pack Pass vier.

Der Single Day Pass ist der Einzeleintritt für einen Parktag. Er berechtigt zum Zugang zu den im Basiseintritt vorgesehenen Parkbereichen und Attraktionen. Das bedeutet nicht, dass jede einzelne Aktivität automatisch eingeschlossen ist. Gerade beim Flow Rider liegt der Unterschied zwischen allgemeinem Parkzugang und separat berechneter Zusatzleistung offen zutage.

PaketGeeignet fürPreislogik und praktische Bedeutung
Single Day PassEine PersonEinzelbuchung für den Parktag
Duo PassZwei PersonenGemeinsames Paket für zwei Besucher
Four Pack PassVier PersonenGruppentarif für vier Besucher
Family PassZwei Erwachsene und zwei KinderAuf diese Familienkonstellation zugeschnittenes Paket

Die Bezeichnungen sollten nicht dazu verleiten, nur den Preis pro Ticket zu vergleichen. Entscheidend ist der Gesamtpreis der Gruppe und die Frage, ob alle Personen tatsächlich gemeinsam unter dieselbe Kategorie fallen. Ein Paket kann organisatorisch sinnvoll sein, wenn die Gruppengröße exakt passt. Es ist aber nicht automatisch die beste Wahl, wenn Altersgruppen, Aufenthaltsstatus oder geplante Zusatzleistungen stark voneinander abweichen.

Wann sich ein Kombipaket anbietet

Ein Duo- oder Four-Pack-Ticket ist vor allem dann interessant, wenn zwei beziehungsweise vier Personen gemeinsam in den Park gehen und denselben Eintrittsrahmen benötigen. Der mögliche Vorteil liegt in der gebündelten Buchung und im ausgewiesenen Gruppenpreis. Daraus folgt jedoch nicht, dass sämtliche weiteren Ausgaben ebenfalls gemeinsam abgerechnet werden.

Schließfächer, Handtücher, Gazebos oder besondere Attraktionen bleiben davon unberührt, sofern sie nicht ausdrücklich Bestandteil eines höherwertigen Pakets sind. Das Eintrittspaket reduziert also nicht automatisch den Aufwand für den gesamten Tag. Es verändert zunächst die Eintrittsseite der Rechnung.

Beim Family Pass kommt die Alterszuordnung hinzu. Das Paket ist für zwei Erwachsene und zwei Kinder vorgesehen. Wer mit einer anderen Konstellation anreist, sollte nicht einfach davon ausgehen, dass das Familienpaket trotzdem passt. Bei einem Kind außerhalb der vorgesehenen Altersgruppe oder bei einer anderen Zahl von Erwachsenen kann ein Duo-, Four-Pack- oder Einzelkauf die passendere Lösung sein.

Domestic und International: Was der Unterschied tatsächlich bedeutet

Der Unterschied zwischen Domestic- und International-Tarif wird häufig mit einer allgemeinen Erklärung über das Ausgabeverhalten lokaler und ausländischer Gäste begründet. Solche Erklärungen sind jedoch schnell spekulativ. Aus dem Tarif selbst lässt sich nicht zuverlässig ableiten, wie lange eine bestimmte Besuchergruppe bleibt, ob sie eigene Getränke mitbringt oder wie häufig sie Zusatzleistungen kauft.

Belastbar ist die praktische Unterscheidung: Der Park bietet unterschiedliche Preisschienen an, und die Berechtigung für den Domestic-Tarif hängt an den akzeptierten indonesischen Dokumenten. Wer keinen gültigen KTP oder KITAS vorlegen kann, muss damit rechnen, nach dem internationalen Tarif abgerechnet zu werden.

Der internationale Tarif wird im Entwurf als All Market Price bezeichnet. Auch hier sollte man zwischen Eintritt und Extras unterscheiden. Ein höherer oder internationaler Eintrittspreis bedeutet nicht automatisch, dass Schließfach, Handtuch, Gazebo, Flow Rider oder Euro Bungy ohne weitere Kosten genutzt werden können. Der Umfang muss je nach gebuchtem Produkt geprüft werden.

Für die Reiseplanung ist deshalb weniger die vermutete Preislogik des Parks interessant als die eigene Ausgangslage:

  • Welche Dokumente kann jede Person am Eingang vorzeigen?
  • Gehören alle Reisenden derselben Alters- und Tarifgruppe an?
  • Passt die Gruppengröße zu einem Duo-, Four-Pack- oder Family-Ticket?
  • Soll der Tag ausschließlich aus den im Eintritt vorgesehenen Parkangeboten bestehen?
  • Sind Zusatzleistungen wie ein Gazebo oder eine besondere Attraktion eingeplant?

Die Differenz zwischen den Tarifschienen kann bei mehreren Personen deutlich ins Gewicht fallen. Das ist aber kein Grund, einen Domestic-Tarif ohne passende Berechtigung auszuwählen. Der günstigere Preis ist nur dann relevant, wenn die Voraussetzungen erfüllt und beim Einlass nachgewiesen werden können.

Online buchen oder an der Tageskasse kaufen?

Wer Tickets kaufen möchte, kann die Online-Buchung oder die Tageskasse nutzen. Beide Wege haben ihre eigenen praktischen Konsequenzen. Bei der Online-Buchung wird der gewählte Tarif bereits vor dem Besuch festgelegt. Das schafft mehr Planungssicherheit, besonders wenn man ein Paket für mehrere Personen oder ein Angebot mit begrenzter Verfügbarkeit nutzen möchte.

Die Buchungsbestätigung wird nach dem Kauf per E-Mail verschickt. Am Eingang können je nach Buchung QR-Code oder Buchungsreferenz zur Prüfung herangezogen werden. Deshalb sollte die Bestätigung nicht nur auf einem einzelnen Gerät gespeichert sein. Eine offline verfügbare Version und ein zugänglicher Ausweis sind für den Einlass sinnvoller als die Hoffnung auf stabiles mobiles Internet direkt am Tor.

Die Online-Buchung löst allerdings nicht jedes Problem. Sie ersetzt weder den erforderlichen Nachweis für einen Domestic-Tarif noch die Prüfung, welche Leistungen das gewählte Ticket umfasst. Ein digital gekauftes Ticket ist nicht automatisch ein All-inclusive-Pass.

An der Tageskasse kann man den Kauf direkt vor Ort abwickeln. Dafür bleibt man flexibler, trägt aber das Risiko von Wartezeiten und einer eingeschränkten Auswahl bei den verfügbaren Paketen. Besonders bei starkem Besucheraufkommen ist es unpraktisch, erst nach der Ankunft zu entscheiden, welche Variante die richtige ist. Wer mit einer größeren Gruppe reist, sollte die Personenzahl und den gewünschten Tarif deshalb vorab klären.

Für die Auswahl zwischen Online-Kauf und Tageskasse gibt es eine einfache Abwägung:

1. Online buchen, wenn der Tarif bereits feststeht. Das gilt besonders für Besucher mit klarer Gruppengröße und einem benötigten Domestic-Nachweis.

2. Die Produktbeschreibung vollständig lesen. Der Name eines Passes sagt nicht immer aus, welche Zusatzattraktionen enthalten sind.

3. Buchungsdaten und Ausweise zusammenhalten. So lässt sich am Eingang schneller klären, wer unter welcher Kategorie gebucht wurde.

4. Die Tageskasse nur als flexible Option betrachten. Sie ist möglich, aber nicht mit einer Garantie für jede Paketvariante gleichzusetzen.

Das Cashless-System: Guthaben statt Bargeld

Im Park wird bargeldlos bezahlt. Das zentrale Instrument ist ein Armband, über das die Ausgaben erfasst und mit einem zuvor aufgeladenen Guthaben verrechnet werden. Bargeld sollte man daher nicht als direkte Zahlungsmethode für Speisen, Getränke oder Verleihleistungen im Park einplanen.

Das System besteht aus drei Schritten:

1. Guthaben aufladen: Am Eingang oder an dafür vorgesehenen Ladestationen wird ein Betrag auf das Armband geladen. Je nach Möglichkeit kann die Aufladung mit Karte oder Bargeld erfolgen.

2. Im Park bezahlen: Bei einem Kauf wird der Betrag über das Armband erfasst. Das gilt für gastronomische Angebote ebenso wie für bestimmte Miet- und Zusatzleistungen.

3. Restguthaben abrechnen: Beim Verlassen des Parks wird nicht verbrauchtes Guthaben zurückerstattet. Dafür muss man den vorgesehenen Rückerstattungsprozess am entsprechenden Schalter beachten.

Die Stärke des Systems liegt darin, dass man nicht mit Bargeld, Scheinen und Wechselgeld durch den Wasserpark gehen muss. Gleichzeitig sollte man das Armband nicht als nebensächliches Zubehör behandeln. Es ist der Zugang zur Zahlungsfunktion und muss während des Besuchs sicher aufbewahrt werden.

Das Cashless-Armband macht den Parktag einfacher, wenn man zwei Dinge auseinanderhält: Es bezahlt den Konsum vor Ort, ersetzt aber nicht das Eintrittsticket.

Die Aufladung sollte sich am geplanten Tag orientieren, nicht an einer vermeintlichen Pauschale für den gesamten Parkbesuch. Das Eintrittsticket und das Guthaben sind getrennte Positionen. Wer ein Basisticket kauft, hat dadurch nicht automatisch ein Ausgabenbudget für Essen, Getränke oder Mietartikel auf dem Armband.

Umgekehrt muss man auch nicht den gesamten erwarteten Tagesverbrauch im Voraus exakt kennen. Das System ist gerade darauf ausgelegt, dass ein Guthaben aufgeladen und später mit den tatsächlichen Ausgaben verrechnet wird. Wichtig bleibt, die Bedingungen für die Rückerstattung zu beachten und das Armband beim Verlassen nicht einfach abzugeben, ohne den vorgesehenen Ablauf zu klären.

Was ist im Basiseintritt enthalten?

Der Single Day Pass verschafft Zugang zum Park und zu den Wasserangeboten, die dem Basiseintritt zugeordnet sind. Dazu gehören die üblichen Parkbereiche wie Rutschen, Lazy River, Wellenanlage und Pools. Die Formulierung „Zugang zum Park“ darf jedoch nicht mit einer pauschalen Freischaltung jeder Aktivität gleichgesetzt werden.

Der Flow Rider ist ein gutes Beispiel für diese Grenze. Die Attraktion gehört zum Erlebnisangebot von Waterbom Bali, ist aber nicht automatisch im Basiseintritt enthalten. Wer sie nutzen möchte, muss die dafür geltende Zusatzregelung oder ein passendes Kombiprodukt beachten. Dasselbe Prinzip gilt für weitere Angebote, die ausdrücklich als separat buchbar gekennzeichnet sind.

Typischerweise gesondert zu berücksichtigen sind:

  • Schließfächer: Sie dienen der Aufbewahrung von Wertsachen und persönlichem Gepäck und werden separat vermietet.
  • Handtücher: Wer kein eigenes Handtuch mitbringt, kann den Verleih nutzen; die Gebühr gehört nicht automatisch zum Eintritt.
  • Gazebos: Überdachte Mietbereiche können für Familien und Gruppen praktisch sein, sind aber eine zusätzliche Buchung.
  • Flow Rider: Die Nutzung der künstlichen Wellenanlage folgt einer eigenen Regelung und ist nicht Bestandteil des Basistickets.
  • Euro Bungy: Für das Trampolin- und Seilsprungangebot ist ein eigenes Ticket beziehungsweise eine gesonderte Berechtigung erforderlich.

Diese Liste beschreibt nicht, was man zwingend buchen muss. Sie zeigt vielmehr, welche Kosten neben dem Eintritt entstehen können. Wer den Tag hauptsächlich mit den regulären Wasserattraktionen verbringen möchte, braucht nicht automatisch ein umfangreiches Zusatzpaket. Wer dagegen einen festen Platz im Gazebo, ein Schließfach und mehrere Aktivitäten plant, sollte diese Posten vor dem Kauf zusammenrechnen.

Great Day Pass und einzelne Extras

Der Great Day Pass ist als Kombiticket für Besucher gedacht, die mehrere Zusatzleistungen nutzen möchten. Ob er sich lohnt, hängt nicht von seinem Namen, sondern vom eigenen Tagesplan und vom konkreten Leistungsumfang ab. Wer nur schwimmen, rutschen und die im Eintritt enthaltenen Bereiche nutzen will, fährt mit einem Basisticket möglicherweise übersichtlicher.

Anders sieht es aus, wenn mehrere Extras ohnehin fest eingeplant sind. Dann sollte man den Preis des Great Day Pass mit den Einzelgebühren vergleichen. Besonders bei einer Familie entsteht sonst leicht eine Rechnung, die aus vielen kleinen Positionen besteht: Aufbewahrung, Handtücher, reservierter Bereich und zusätzliche Attraktion werden nacheinander gebucht.

Dabei ist es sinnvoll, die Bedürfnisse der Gruppe nicht zu vereinheitlichen. Nicht jedes Familienmitglied möchte den Flow Rider nutzen, und nicht jede Gruppe benötigt einen Gazebo. Ein Kombipaket kann preislich attraktiv sein, wenn mehrere enthaltene Leistungen tatsächlich verwendet werden. Es ist weniger überzeugend, wenn man für Angebote bezahlt, die den größten Teil des Tages ungenutzt bleiben.

Familien, Gruppen und der tatsächliche Tagespreis

Bei einer Gruppe besteht der Endpreis aus mehr als der Summe der Eintrittskarten. Zuerst steht die richtige Zuordnung der Personen zu internationalen oder Domestic-Tarifen. Danach kommt die Entscheidung für Einzel- oder Gruppentickets. Erst im dritten Schritt werden Zusatzleistungen und das Cashless-Guthaben kalkuliert.

Eine brauchbare Planung kann deshalb in dieser Reihenfolge erfolgen:

  • Personen erfassen: Alter und Aufenthaltsstatus für jede Person getrennt notieren.
  • Dokumente zuordnen: Für Domestic-Buchungen den erforderlichen Nachweis bereithalten.
  • Paket vergleichen: Prüfen, ob Duo, Four Pack oder Family Pass tatsächlich zur Gruppe passt.
  • Parktag planen: Festlegen, welche regulären Attraktionen und welche Extras realistisch genutzt werden.
  • Zusatzkosten trennen: Eintritt, Mietleistungen, Attraktionen und Guthaben nicht in einen einzigen unklaren Betrag mischen.
  • Rückerstattung einplanen: Beim Cashless-System den Ablauf für verbleibendes Guthaben berücksichtigen.

Gerade bei Kindern ist die Planung der Zusatzleistungen nicht nebensächlich. Ein Basisticket kann für den Zugang zum Park ausreichen, während der Wunsch nach Flow Rider oder Euro Bungy vor Ort eine weitere Entscheidung verlangt. Wer diesen Unterschied vorher erklärt, vermeidet Enttäuschungen an der Attraktion und muss nicht spontan das gesamte Budget umstellen.

Öffnungszeiten, Auslastung und besondere Schließtage

Die regulären Öffnungszeiten reichen von 09:00 bis 18:00 Uhr. Das wirkt großzügig, bedeutet aber nicht, dass jede Minute gleich genutzt werden kann. Bei einem Parktag mit mehreren Personen entstehen Wege, Pausen, Essen, Umkleiden und gegebenenfalls Wartezeiten. Wer zusätzliche Attraktionen einplant, sollte diese nicht erst kurz vor dem Schließen suchen.

Die Online-Buchung kann bei hoher Nachfrage praktischer sein, weil Tarif und Besuchsplanung bereits vor der Anreise feststehen. Sie ist jedoch keine pauschale Zusage, dass sämtliche Aktivitäten ohne Wartezeit verfügbar sind. Eintritt, Paketverfügbarkeit und Nutzung einzelner Angebote sind drei unterschiedliche Fragen.

Ein weiterer Sonderfall ist Nyepi, der balinesische Tag der Stille. An diesem Feiertag bleibt der Park geschlossen. Wer seine Reise rund um diesen Tag plant, sollte den konkreten Besuchstermin vor dem Ticketkauf prüfen. Eine bereits geplante Anreise lässt sich nicht dadurch retten, dass man erst am selben Morgen an der Kasse nachfragt.

Was beim Kauf leicht übersehen wird

Die häufigsten Missverständnisse entstehen nicht durch komplizierte Mathematik, sondern durch vermischte Begriffe. Ein günstigerer Tarif ist kein Rabatt für alle Besucher, sondern an bestimmte Voraussetzungen gebunden. Ein Gruppenticket ist kein Guthaben für Extras. Und ein Parkzugang bedeutet nicht, dass jede Attraktion ohne weitere Buchung genutzt werden kann.

Auch die Begriffe „Eintritt“, „Paket“ und „Cashless“ sollten getrennt gelesen werden:

  • Eintritt beschreibt den Zugang zum Park und den im Produkt ausgewiesenen Basisumfang.
  • Paket bündelt Personen oder bestimmte Leistungen nach den Bedingungen des jeweiligen Angebots.
  • Cashless-Guthaben dient zur Bezahlung von Ausgaben während des Besuchs.
  • Zusatzleistung wird separat gebucht, sofern sie nicht ausdrücklich im gewählten Produkt enthalten ist.
  • Dokumentennachweis entscheidet darüber, ob ein Domestic-Tarif genutzt werden kann.

Wer diese Begriffe auseinanderhält, kann die Ticketseite wesentlich besser lesen. Das gilt auch für Rabattangebote: Ein beworbener Vorteil beim Ticketkauf ist nur dann ein echter Preisvorteil, wenn das Angebot zur Personenzahl, zum Aufenthaltsstatus und zum geplanten Leistungsumfang passt. Ein scheinbar günstiges Ticket, zu dem später mehrere notwendige Extras kommen, muss nicht die günstigste Gesamtlösung sein.

Empfehlung

Wer Waterbom Bali besuchen und Tickets kaufen möchte, sollte zunächst die eigene Tarifgruppe klären. Für internationale Besucher ist der internationale Tarif vorgesehen; wer den Domestic-Tarif nutzen will, braucht den dafür akzeptierten Nachweis wie KTP oder KITAS. Kinder müssen der richtigen Alterskategorie zugeordnet werden, wobei der kostenlose Eintritt für unter Zweijährige nicht automatisch bedeutet, dass am Eingang keinerlei Formalitäten anfallen.

Danach folgt die Entscheidung über das Ticketmodell. Der Single Day Pass ist die klare Lösung für eine einzelne Person. Duo, Four Pack und Family Pass können für passende Gruppen sinnvoll sein, sollten aber nicht allein nach dem Namen ausgewählt werden. Personenzahl, Alter und Tarifberechtigung müssen zusammenpassen.

Der dritte Schritt betrifft den Leistungsumfang. Rutschen, Lazy River, Wellenanlage und Poolbereiche gehören zum Parkerlebnis des Basiseintritts; der Flow Rider ist davon ausdrücklich zu unterscheiden. Schließfach, Handtuch, Gazebo und Euro Bungy können weitere Kosten verursachen. Ein Great Day Pass kann sich lohnen, wenn mehrere dieser Leistungen tatsächlich genutzt werden.

Schließlich sollte man das Cashless-System als eigenen Teil der Planung behandeln. Das Armband ersetzt die direkte Barzahlung im Park, nicht aber die Eintrittskarte. Guthaben wird aufgeladen, während des Tages für Einkäufe und Mietleistungen verwendet und nach den geltenden Bedingungen am Ende abgerechnet beziehungsweise erstattet.

Das System hinter den Preisen ist damit weniger geheimnisvoll, als es auf den ersten Blick wirkt. Es besteht aus Tarifberechtigung, Gruppengröße, Leistungsumfang und Parkguthaben. Wer diese vier Punkte vor der Anreise sauber trennt, kauft nicht nur das passende Ticket, sondern behält auch während des Tages den Überblick über die tatsächlichen Ausgaben.

Praktische Hinweise

Währung: IDR

Verkehr: links

Notrufnummer: 112

Häufige Fragen

Wie lange ist Waterbom Bali geöffnet?
Waterbom Bali öffnet täglich um 09:00 Uhr und schließt um 18:00 Uhr. An Nyepi, dem balinesischen Tag der Stille, bleibt der Park geschlossen.
Wer kann den Domestic-Tarif bei Waterbom Bali nutzen?
Der Domestic-Tarif richtet sich an Personen, die einen gültigen KTP oder KITAS besitzen und diesen Nachweis beim Einlass vorlegen können. Ein Wohnsitz auf Bali allein reicht dafür nicht automatisch aus.
Ab welchem Alter gilt bei Waterbom Bali der Erwachsenentarif?
Kinder unter zwei Jahren erhalten kostenlosen Eintritt. Für Kinder von zwei bis elf Jahren gilt der Kindertarif, ab dem zwölften Lebensjahr wird der Erwachsenentarif berechnet.
Was ist im Eintritt für Waterbom Bali enthalten?
Der Basiseintritt umfasst den Zugang zum Park und zu den regulären Wasserangeboten wie Rutschen, Lazy River, Wellenanlage und Pools. Der Flow Rider sowie weitere ausdrücklich separat ausgewiesene Angebote sind nicht automatisch enthalten.
Wie funktioniert das bargeldlose Bezahlen bei Waterbom Bali?
Ausgaben im Park werden über ein Armband mit zuvor aufgeladenem Guthaben erfasst. Nicht verbrauchtes Guthaben wird beim Verlassen des Parks nach dem vorgesehenen Rückerstattungsprozess abgerechnet beziehungsweise zurückerstattet.

Foto: Umar Khatab / CC BY-SA 3.0 — Wikimedia Commons